Digitale Inspektionsnachweise liefern genaue Echtzeit-Dokumentationen zum Produktzustand, zum Inspektionsort und zum Inspektionszeitpunkt. Dies verringert das Risiko von zurückgewiesenen Lieferungen, verbessert die Audit-Bereitschaft und erhöht die allgemeine Transparenz in landwirtschaftlichen Lieferketten.
Im globalen Agrarhandel kann ein einziger Qualitätsstreit zum vollständigen Verlust einer Lieferung, rückwirkenden Geldstrafen und einem Imageschaden führen, dessen Behebung Jahre dauern kann. Da Lieferketten immer komplexer werden und gesetzliche Rahmenbedingungen wie FSMA (Food Safety Modernization Act) und GlobalGAP immer strenger werden, steht die Branche an einem Wendepunkt.
Beim Übergang zu einer App für die Agrarinspektion geht es nicht mehr nur darum, „papierlos zu werden”. Es geht um die forensische Aussagekraft der an der Quelle erfassten Beweise. Viele Betriebe glauben, dass sie geschützt sind, weil sie digitale Formulare verwenden, doch bei Audits sind sie oft angreifbar, weil ihren digitalen Daten der von Versicherungssachverständigen und internationalen Regulierungsbehörden geforderte „Realitätsnachweis” fehlt.


